Muschelstrand  von  Hermanson

Kurzbeschreibung 

"Muschelstrand" ist ein ganz besonderes Buch: Eines von denen, das man atemlos und in einem Schwung liest und das die eigene Phantasie noch lange anregt und beschäftigt. Es ist eines jener Bücher, in denen alles stimmt: Eine originelle Geschichte, eine sehr dichte Beschreibung der handelnden Personen und eine Sprache, die leicht und dennoch anspruchs-voll ist. In Rückblenden erzählt die alleinerziehende Ulrika von den Sommern ihrer Kindheit an der schwedischen Küste. Sie ist Einzelkind und fühlt sich magisch von der Nachbarfamilie angezogen. Gattmanns führen ein großes, offenes Haus, es ist eine offene, künstlerische Atmosphäre, die auf das kleine, sehr behütet heranwachsende Mädchen ungeheuer anregend wirkt. Die gleichaltrige, jüngste Tochter der Gattmanns und Ulrika freunden sich schließlich an, sie verbringen lange Sommerferien miteinander und treffen sich jedes Jahr erneut. Irgendwann adoptieren die Eltern Gattmann ein indisches Mädchen. Sie wird von allen verwöhnt, reagiert aber in keinster Weise auf die vielen Liebesbeweise ihrer Adoptiveltern und -geschwister. Dann passiert schließlich eine Katastrophe: