meine erste Lüge  von Mander

Kurzbeschreibung 

Als Mama eines Tages nicht mehr aufwachen will, beschließt Luca, lieber niemandem etwas davon zu sagen ... Wunderbar geschrieben, herzzerreißend, tragikomisch ist diese Geschichte eines kleinen Jungen, der versucht, ganz allein zurechtzukommen. Luca ist kaum zehn Jahre alt, aber was von Waisenhäusern zu halten ist, weiß er genau – die kennt er aus dem Fernsehen, und da will er auf keinen Fall hin. Deshalb beschließt er, niemandem zu sagen, dass im Schlafzimmer seine Mutter tot im Bett liegt. Er wird schon zurechtkommen. Schließlich ist er es gewohnt, sich um das meiste selbst zu kümmern, denn Mama war gelegentlich ein bisschen komisch, und einen Vater hat er nicht. So gut es geht versucht er, regelmäßig zu essen und einigermaßen sauber und ordentlich in der Schule zu erscheinen. Eine Zeit lang läuft alles glatt, aber dann gibt es doch ein Problem ... »Man liest ›Meine erste Lüge‹ in einem Rutsch, mit angehaltenem Atem und immer wieder überläuft es einen kalt, wie den kleinen Helden dieses Romans, der versucht, der leeren Wohnung mit weit geöffneten Fenstern Leben einzuhauchen.« La Repubblica