Fussspuren am Himmel  von Grdmundsson Einar Már


Kurzbeschreibung


Großmutter scheint aus der Landgemeinde Reykarhreppur Großvater geradewegs in die Arme gesprungen zu sein. Über eine Stellung in einem eleganten Heim, Unterweisung in Handarbeit schweigen die Quellen,aber irgendwann, als das erste Jahrzehnt des Jahrhunderts weit fortgeschritten ist, geht ein einsames Mädchen mit langem Haar und optimistischer Miene durch die schmutzigen Straßen der Stadt mit ihren heruntergekommenen Häusern. Da spricht sie plotzlich ziemlich großspurig ein junger Mann an, gerade von einem Kutter an Land gekommen. "Wo willst du denn hin?" Das weiß meine Grosmutter nicht. "Dann kommst du mit mir ", sagt er. "Ich finde mich hier zurecht wie die Fische im Meer und die Vögel in der Luft." Großmutter guckt den jungen Mann an. Seine Augen sind geheimnisvoll, als wohnte etwas in ihrer Tiefe.Vielleicht ist er so hingerissen, oder er ist angeheitert vom Schnaps. Sie gehen durch die Stadt, und plotzlich ist meine Großmutter nicht mehr allein. Die Einsamkeit ist in Wind und Wetter zerstoben. Sie lehnt sich an den Mann. Er legt den Arm um ihre Schultern. Deine Augen sind wie Sonnenstrahlen, die in die Tiefe des Meeres fallen, deine Lippen wie gespannte Segel ...