wir Ertrunkenen  von Jensen Carsten

Kurzbeschreibung

Wir befinden uns in der dänischen Stadt Marstal. Die Geschichte beginnt im Jahr 1848 und fängt gleich mit dem Krieg zwischen Dänemark und Deutschland 1849 an. Die unerfahrenen Jungen, die mit 12 oder 13 Jahren das erste Mal eine solche Situation erleben, stürzen sich im Branntweinrausch enthusiastisch in die Schlacht. Aber schnell erleben sie die Realität des Krieges: Taub vom Kanonendonner (was sich als Segen erweist, weil sie so die Schreie der Verwundeten nicht hören müssen) und mit vollgeschissenen Hosen geraten sie in Gefangenschaft. Auch nach dem Krieg haben die Kinder viel auszuhalten: In der Schule werden sie mehr verprügelt, als dass ihnen etwas beigebracht wird. Nach der Konfirmation gehen sie auf See und werden wieder geprügelt, diesmal vom Steuermann. Daneben droht jetzt auch noch der Tod durch Ertrinken. Gewalt und Willkür bestimmen das Leben. Die Realität der Seefahrt ist alles andere als romantisch. Zurück an Land blieben die Frauen, mit der ständigen Ungewissheit, ob ihre Männer oder Söhne wiederkehren, mit der Aufgabe, alles an Land Nötige allein zu erledigen, allein die Kinder erziehend.