und schuf mir einen Götzen von Kopelew

Kurzbeschreibung 

Als der Zar gestürzt wurde, ging Lew Kopelew noch an der Hand seiner Kinderfrau im besetzten Kiew spazieren. Der Siebenjährige wird von seinem Vater geohrfeigt, als er die Namen Lenin und Trotzkij erwähnt. Als die »Roten« endgültig die Ukraine erobern, wird der Junge vom Enthusiasmus des ersten revolutionären Jahrzehnts mitgerissen. Gläubig folgt er der kommunistischen Partei in den brutalen Kampf um die Kollektivierung, trotz der Hungersnöte und Säuberungen der dreißiger Jahre. Kopelew erzählt von seiner Kindheit in Kiew und seiner Jugend in Charkow, von seinem bürgerlich-jüdischen Elternhaus, der ersten Liebe, von seinem wachsenden Interesse für die Literatur und davon, wie er sich einen Götzen schuf.