Mord im August   von Fonseca Ruben


Kurzbeschreibung

Rio de Janeiro des Jahres 1954. In der durch Korruption, sexueller Begierde und Glanz und Glamour geprägten Atmosphäre, entführt uns der Autor in die eigensinnige Gedankenwelt seines Protagonisten, des Kriminalkommissars Alberto Mattos. Der Opernliebhaber, in seinem eigenen Kokon lebend, ungeachtet der Meinungen anderer arbeitend, versucht in einer Mischung aus Inspektor Colombo und Hercule Poirot, den Mord an einem einflussreichen Industriellen zu lösen. Geplagt von einer chronischen Gastritis, verfolgt von zwei Frauen, gelangt er immer tiefer in den Sumpf aus Mord, Verrat und Misstrauen. Die Erzählstränge offenbaren sich am Ende des Buches und das Finale verstört und stimmt nachdenklich. Rubem Fonseca entpuppt sich mit diesem Roman als ein Meister seines Fachs. Geschickt führt er den Leser an der Nase, schafft schwach beleuchtete Pfade und schafft es somit einen Spannungsbogen bis zum Ende des Romans zu halten.

 

Nach oben