Jenseits des Regenbogens   von Edgar

Kurzbeschreibung

Die Geschichte an sich ist sehr spannend. Ich habe noch nie ein Buch über die Frauenbewegung in Afrika gelesen und fand es teilweise hammermäßig wie sich Frauen in zivilisierten Gebieten unterbuttern lassen mussten. Teilweise ist das Buch sehr informativ, aber manchmal auch etwas langatimig, weil viele Schlachten des Burenkrieges dargestellt und aufgezählt werden, und manchmal waren auch extreme Zeitsprünge drin und Ungereimtheiten, die ein bischen störten. Trotzdem fand ich die Liebesgeschichte, die sich entspinnt sehr gut. Zum einen weil sich die beiden nicht kennenlernen und sofort in die Arme sinken, sondern weil - wie es im Leben auch wirklich ist - viele Dinge im Weg stehen. Und ich fand gut das die männliche Hauptfigur Deneys, auch nicht besser eingestellt ist zur Frauenfrage, also auch nicht "emanzipiert" ist. Ich finde es macht ihn menschlich, weil die Männer damals sich wohl echt schwer damit taten. Wäre er nun so ein "Held in Glänzender Rüstung" der alles total versteht, wäre er viel schwächer rübergekommen. So hat das schon alles gepaßt.