Jenny von Sprengler

Kurzbeschreibung

Wohl der erste (erzählende) Therapiebericht aus dem Bereich Rituelle Gewalt - und zumindest unter den auf Deutsch geschriebenen Büchern zu diesem Thema bis heute mit Abstand die seriöseste Darstellung. Klar, prägnant und psychologisch ausdifferenziert, flüssig zu lesen, keinerlei Kolportage! Der erste Teil beschreibt die traumatischen Zusammenhänge bei Jenny, einer Überlebenden mit DIS. Sexuelle Gewalt und Folter bei der Mutter steht am Anfang; bald kommt die Täterin in Kontakt mit einer satanischen Sekte.. - Ohne Sensationsmache, aber prägnant werden in diesem (bereits 1989 erschienenen) Buch die kaum vorstellbaren Gräßlichkeiten dargestellt, denen Babys, Kinder, Jugendliche und Frauen in derlei Gruppen ausgesetzt sind. - Täterkontakt gibt es im Erwachsenenleben nicht mehr, jedoch folgt dann die allzu typische, teilweise retraumatisierende Odyssee durch Psychiatrien und psychotherapeutische Praxen. Der zweite Teil beschreibt die beeindruckende DIS-spezifische Traumatherapie über etwa 5 Jahre.