ich gehe weiter auf seinem Weg von Rabin

Kurzbeschreibung

Lea, die 1933 mit ihrer Familie aus Königsberg nach Palästina kam, begegnete dem Hagana-Untergrundkämpfer Rabin als sechzehnjährige Schülerin in einer Tel Aviver Eisdiele. 1948 heiratete das Paar. In ihren sehr persönlichen Erinnerungen schildert Lea Rabin den Weg des israelischen Generalstabschefs und Politikers, der zugleich der Weg Israels ist: ein Weg vom Krieg zum Frieden. Von den einen als Held gefeiert und von den anderen wegen seiner Kompromisse mit den Palästinensern als Verräter geächtet hat Jitzchak Rabin in seiner Heimat Israel starke Emotionen hervorgerufen. Seine Ermordung im November 1995 durch einen radikalen jüdischen Rechtsextremisten schockierte die Welt und veränderte von heute auf morgen das Gesicht der Nahostpolitik. Aber wie auch immer die öffentliche Meinung über Rabin war, niemand sonst hatte die Perspektive, die seine Frau nach langjähriger Ehe bekommen hatte. In Ich gehe weiter auf seinem Weg läßt uns Lea Rabin teilhaben an ihren Erinnerungen an diese Persönlichkeit des öffentlichen Lebens wie auch an den Privatmann Rabin. Es wird bald offensichtlich, daß Lea Rabin eine Frau mit starken Vorlieben und Ansichten ist. Sie fand den Umgang mit der amerikanischen Präsidentengattin Rosalyn Carter schwierig und entwickelte eine Zuneigung für Jassir Arafat. Sie hat keinen Zweifel daran, daß die Ermordung ihres Mannes das Resultat der Haßschürerei rechtsradikaler Rabbiner und Intellektueller an der Bar-Ilan-Universität war, an der Yigal Amir, Rabins Mörder, studierte. Lea Rabin hat vielleicht nicht die objektivste Biographie über den verstorbenen Premierminister geschrieben, aber das Buch kommt ganz gewiß von Herzen und ist voller opportuner Betrachtungen über die Vergangenheit und die Zunkunft Israels.