Fortunas Tochter  von Allende Isabel

 

Kurzbeschreibung


Die unverheiratete Schwester des Leiters der englischen Handelsniederlassung in Valparaís  nimmt sich eines weiblichen Findlings an. Das Mädchen aber zeigt wenig Veranlagung zur Gesellschaftsdame und verliert vorzeitig die Unschuld an einen radikal denkenden, aber mittellosen jungen Angestellten ihres Onkels, der dem Lockruf des Goldes nach Kalifornien erliegt. Sie folgt ihm als blinde Passagierin, unterstützt vom ehemaligen Schiffskoch des zweiten Bruders ihrer Adoptivmutter, einem Chinesen und verwitweten Heilpraktiker. Er hilft ihr über eine Fehlgeburt hinweg und begleitet sie zunächst – selbst auf Glücksuche – ins Innere des Goldgräberlandes, wo Eliza sich schließlich, als junger Mann verkleidet, alleine durchschlägt. Von ihrem Geliebten heißt es bald, dass er Anführer einer räuberischen Rebellentruppe geworden sein soll. Eliza findet zurück zu ihrem chinesischen Vertrauten, der in San Francisco Sozialarbeit leistet. Die Nachricht trifft ein, dass der Anführer der räuberischen Rebellentruppe von den Autoritäten getötet und enthauptet worden sei. Mit dem chinesischen Arzt geht Eliza sich den ausgestellten Kopf anschauen. Als der Arzt sie fragt, ob sie ihren Geliebten darin wiedererkenne, erwidert sie ihm, ohne seine Hand loszulassen, dass sie jetzt frei sei.

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