das Klinson-Paradox  von Volpi Jorge


Kurzbeschreibung

Während der Nürnberger Prozesse 1946 unterläuft dem ehemaligen Reichsgeschäftsführer der Forschungsgemeinschaft Ahnenerbe, Wolfram Sievers, ein entscheidender Fehler. Der Angeklagte gesteht, dass seine Experimente an Schädeln von eigens zu diesem Zweck ermordeten Juden vom höchsten wissenschaftlichen Berater Hitlers genehmigt worden waren. Und er nennt dessen Namen: Klingsor. Doch wer war Klingsor? Wer war dieser ominöse Mann, der über alle Forschungsprojekte des NS-Staates entschied? An der Beantwortung dieser Frage sind auch die USA brennend interessiert. Und so beauftragen sie einen jungen Physiker aus Princeton, die Tarnung des Phantoms aufzudecken. Mithilfe des deutschen Mathematikers Gustav Links, der am Hitler-Attentat beteiligt gewesen war, macht sich der Amerikaner auf die Suche. Eines ist klar: Klingsor muss ein Physiker und Mathematiker der allerhöchsten Kategorie gewesen sein; einer, der sich auf dem neuesten Stand der Entwicklungen in der Quanten-, Astro- und Atomphysik befand. Und so führen die Nachforschungen die beiden zu den Größen der deutschen Naturwissenschaft dieser Zeit -- unter anderem zu Planck, Einstein, Gödel, Stark, Schrödinger und Heisenberg. Sie erfahren viel über die Verstrickungen der deutschen Wissenschaft mit dem NS-Regime, die in der Arbeit an jenem Atomprojekt gipfelte, das Hitler die kriegsentscheidende Atombombe liefern sollte. Doch von Klingsor, der all die Forschungen steuerte, will niemand etwas gehört haben.