100 Stunden   von  Rufin Jean-Christophe

Kurzbeschreibung

Als spannende, aber auch verstörende Ferienlektüre empfiehlt Rezensentin Christiane Grefe diesen 550-Seiten-Thriller über eine Öko-Terrororganisation, den sie als in Fiktion verpackte "Warnung vor dem Konflikt zwischen Umweltpolitik und Menschenrechten" gelesen hat. Zwar findet sie die Handlung manchmal ein bisschen "klischeehaft", schätzt aber die sehr differenzierte Auseinandersetzung des Romans mit abstrusen Krisenthesen wie der des Thomas Robert Malthus und jenen ignoranten und radikalen Umweltschützern, denen das Wohl des Planeten über das seiner ärmsten Bewohner geht. Überhaupt scheint ihr mit diesem Roman auf recht gelungene Weise über das Mittel der Fiktion jede Menge brisanter Debattenstoff unters Volk gebracht worden zu sein.