die Leiden eines Chinesen in China   von Verne

Kurzbeschreibung

Wir befinden uns im China, dem Reich der Mitte Ende des 19. Jahrhunderts. Erzählt wird die Geschichte des reichen aber dennoch jungen Chinesen Kin-Fo, der das Leben als solches nicht zu schätzen weiß. Dank seines Reichtums musste er nie erfahren, was es bedeutet, glücklich oder unglücklich zu sein. Er kennt den Unterschied nicht. Als er jedoch bei Spekulationen sein gesamtes Vermögen verloren glaubt, schließt er bei einer amerikanischen Versicherungsgesellschaft eine Lebensversicherung ab, die auch das Ableben durch Selbstmord mit einschließt. Dadurch möchte er seine geliebte Freundin und seinen besten Freund, den Philosophen Wang, nach seinem Tode finanziell absichern. Wang, der in früheren Zeiten einst ein Mörder und Rebell war, solle ihm das Leben nehmen, damit die Versicherungssumme ausgezahlt werden könne. Als Kin-Fo nach der Erteilung dieses Mordauftrags plötzlich erfährt, dass er gar nicht bankrott sei, beginnt seine persönliche Drangsale. Plötzlich möchte er nicht mehr sterben und verhindern, durch seinen treuen und zuverlässigen Freund ins Jenseits befördert zu werden. Doch Wang ist unauffindbar...