Briefe an ein nie geborenes Kind von Fallaci

Kurzbeschreibung

Fallacis Buch ist der lange und schonungslos offene und ehrliche innere Monolog einer Frau, die sich, mit einer unerwünschten Schwangerschaft konfrontiert, mit dem Kernproblem ihrer Existenz auseinandersetzen muss: leben oder nicht leben. Der Leser bekommt dabei alle ihre hin- und hergehenden Überlegungen und Argumente mit, das Für und Wider, den Wunsch, zu leben und das Leben zu lieben, der zunichte gemacht wurde durch zu viele und zu frühe schlimme Erfahrungen. Man merkt, dass sie eigentlich ein großes Herz hat, bereit ist, zu träumen und zu lieben, aber kalt und verschlossen geworden ist aus Selbstschutz, enttäuscht und letztlich hoffnungslos. Schließlich entscheidet sich die Hauptdarstellerin gegen das Leben; vielleicht nur zu 55 % gegen 45 % dafür, aber doch dagegen.